Kategorie-Archiv: Wiedergefundenes

Anonyme Portraits – Beobachtungen

Vor einigen Jahren haben wir in der AdHoc Gruppe das Thema Anonyme Portraits bearbeitet. Dabei ist u.a. diese kurze Reihe entstanden, als ich zufällig den gleichen Weg wie die Dame genommen habe. Durch das unbemerkte Beobachten bekommt die alltägliche Handlung – der Gang zum Altglascontainer – einen fast unheimlichen Beigeschmack.

Ausgeschaltet – nichts geht mehr

Bei der Fotosafari in der alten Fleischfabrik vor einiger Zeit habe ich versucht, abseits der bekannten und beliebten Fotomotive vor Ort andere, neue Bilder zu finden- und habe die vielen Schalter und Steckdosen entdeckt.

Einige davon sind offensichtlich von der Stromzufuhr abgekappt, andere versuchen sich in zwischen abblätternden Tapeten festzuhalten. Insgesamt bieten sie einen ebenso traurigen wie auch malerischen Einblick in die immer mehr verfallenden Fabrikhallen.

Alte Fleischfabrik in Berlin

Die alte Fleischfabrik aus DDR Zeiten habe ich schon vor längerer Zeit besucht- die erste Fototour mit den Jungs von go2know, die Fotoexkursionen in verschiedene leerstehende, ansonsten unzugängliche Gebäude in und um Berlin anbieten.

Zu der Tour habe ich meine lange nicht genutzte Mamiya RZ mitgenommen, um endlich mal wieder auf Mittelformat-Film zu fotografieren. Was soll ich sagen: es war super! Die Motivwahl ist doch ganz anders mit der Mittelformatkamera, und der Auslöse-Finger ist nicht ganz so flott, wenn auf Film aufgenommen wird 🙂

Allerdings sind die entwickelten Filme danach ein wenig in Vergessenheit geraten. Ich habe zwar alle Filmstreifen mit dem heimischen Scanner mehr schlecht als recht eingescannt, als Kontaktbogen, aber danach wanderten sie ins Regal. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich einige Bilder im Fachlabor vergrößern lasse, oder ob ich die Negative noch mal professionell scannen lassen sollte, um sie selber weiterzuverarbeiten…

Und dann fielen mir beim Durchforsten des Archivs die kleinen Scans in die Hand- und plötzlich war ich ganz fasziniert von den verfremdeten Farben und der „antiken“ Anmutung.

Was meint ihr dazu?

Nordheim – ein Besuch in den Weinbergen im Süden

Im Mai habe ich zum ersten Mal eine Freundin besucht, die schon ziemlich lange in Nordheim wohnt, einem kleinen Ort südlich von Heilbronn in Baden-Württemberg. Anlass war die kirchliche Hochzeit- aber da Nordheim ja einige Kilometer weit entfernt ist, bin ich einen Tag früher angereist und habe den Tag für einen ausgedehnten Spaziergang durch die umliegenden Weinberge genutzt.

Zufällig sind mir die dort entstandenen Bilder wieder in die Hände gefallen- und haben mich erneut begeistert! Normalerweise ist Landschaft nicht mein Thema, aber bei diesen Eindrücken mache ich eine Ausnahme!

Magnetisches Schlüsselbrett

Oh, habe grade ein Bild von einem meiner Schlüsselbretter wiedergefunden!

Diese magnetischen Schlüsselbretter habe eine Zeit lang mit großer Begeisterung gebastelt, allerdings macht die Produktion momentan eine Pause.

Schlüsselbrett

Für diese schönen Schlüsselbretter habe ich mir Holzbretter in der passenden Größe zusägen lassen- und dann begann der mühselige Teil: damit auch die Rückseite schön aussieht, habe ich in die Vorderseite Löcher gebohrt, starke Magnete eingesetzt, und dann die Löcher wieder ordentlich verspachtelt, damit die Oberfläche schön glatt wird. Dieser Vorgang konnte bei Bedarf auch gerne zwei, drei Male wiederholt werden 🙂

Hinten noch zwei größere Löcher rein, um Aufhängungen zu befestigen- und endlich ist der Rohling fertig und der interessante Teil kann beginnen: das Bekleben. Besonders gut eignen sich schöne Tapeten, Papiere, Fotos oder was sonst noch gut ausschaut. Allerdings muss, damit die Oberfläche durch den Gebrauch nicht zu sehr abnutzt, eine Schutzfolie verwendet werden: und schon ist das wunderbare Einzelstück fertig.