Baumzapfen – Zapfenbaum

Besenrein

Die Arbeit „Besenrein“ zeigt leer stehende Wohnräume. Einige Wohnungen sind gerade erst verlassen worden, andere stehen schon längere Zeit leer. Aber in allen haben Menschen gelebt, und haben nach ihrem Auszug Spuren zurückgelassen.
Auch wenn einst bewohnte Räume auf den ersten Blick leer erscheinen, entdeckt man bei genauerer Betrachtung immer mehr Hinweise und Zeichen, die von früheren Bewohnern erzählen.
Tapeten blättern von den Wänden, es sind Löcher von Schrauben oder Nägeln zu sehen, mit denen einst etwas an der Wand befestigt war. Einige Möbelstücke waren wohl zu schwer oder zu gut an der Wand verschraubt, um sie bei einer lange zurück liegenden Renovierung beiseite zu räumen: es wurde einfach um sie herum gestrichen oder tapeziert.Auch scheint der Auszug gelegentlich dazu genutzt worden zu sein, sich von Dingen zu trennen, für die in der neuen Wohnung kein Platz mehr ist – die Vorhänge aus den 70er Jahren, ein Stuhl, der vor Jahren schon zum Speermüll sollte.
Die Wände um Lichtschalter oder Steckdosen weisen darauf hin, dass die suchende Hand tausende Male daneben gegriffen hat, bevor sie ihr Ziel fand, die Wärme der Glühbirnen in Deckenleuchten oder Wandstrahlern haben in stundenlanger Arbeit ihre direkte Umgebung geschwärzt.
All dies zeigt, dass die Menschen viel Zeit in ihrer Wohnung verbracht haben und durch das andauernde Leben in den Räumen diesen ihren ganz persönlichen Stempel aufgedrückt haben – sie haben sich dadurch ihr Wohnumfeld zu Eigen gemacht. Etwas vom Charakter, der Persönlichkeit, den Eigenarten der früheren Bewohner ist auch jetzt noch erkennbar, auch wenn es eventuell schon Jahre her ist, dass sie die Räume betreten haben.

Mit dieser Arbeit habe ich 2006 mein Diplom als Fotodesignerin an der FH Dortmund gemacht.

Eigenblicke

Für dieses Buch habe ich ca. 90 Lochkameras aus Streichholzschachteln gebastelt, die ich dann jeweils mit einem Stück SW-Negativ bestückt habe. Dann habe ich die Kameras verteilt mit einer Bedienungsanleitung und der Bitte, ein Motiv nach Wahl zu fotografieren und mir dann die Schachtel zurück zu geben. Außerdem lag ein Aufkleber bei, auf dem der Fotograf/die Fotografin den Namen, das Datum und den Ort der Aufnahme eintragen und ihn dann auf die Rückseite der Kamera kleben konnte. Das Negativ habe ich entwickelt und einen Abzug angefertigt, welchen ich zurück in die Lochkamera gelegt habe, mit der das Foto entstanden ist.
Die besten 60 Fotos in ihren Kameras sind in diesem Buch präsentiert. Der Betrachter kann selbst aussuchen, welche Schachtel er aussucht und öffnet. Erst dann ist es möglich, das Bild zu betrachten.

Hauspärchen

Innen und Außen

Klettspiel für kleine Kinder

Die Nichte (1,5 J) liebt Klett, daher habe ich ihr ein kleines Spiel gebastelt. Sie kann die Formen und Farben zuordnen und nach Herzenslust festkletten und wieder abziehen. Die Formen sind doppellagig aus Filz genäht, und die Gegenstücke habe ich einfach auf Pappe aufgemalt. Noch die Klettpunkte aufgeklebt bzw. genäht, und schon das fröhliche Kletten beginnen 🙂

Fabelland

Diese Serie ist bei einem Besuch in dem ehemaligen Freizeitpark Spreepark Berlin im Plänterwald entstanden. Der Vergnügungspark wurde 1969 eröffnet, 1991 komplett umgestaltet. Seit er 2002 geschlossen wurde liegt das Gelände brach und es ist nur gelegentlich im Rahmen einer Führung möglich, sich dort umzusehen.

In den letzten Jahren wird dort allerdings umgebaut, damit die Fläche des Parks zukünftig wieder genutzt werden kann.

In der Ordnung

Ich bin wieder da!

Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt eine ganze Zeit nicht mehr hier gezeigt. In meinem Leben ist es in der letzten Zeit etwas drunter und drüber gegangen, u.a. hat sich mein beruflicher Schwerpunkt komplett verschoben, und in all dem Chaos ist mein Blog leider etwas in den Hintergrund gerutscht.

Inzwischen habe ich mich wieder sortiert und freue mich darauf, die Libellen-Werkstatt ab sofort mit vielen tollen neuen und alten, neu aufbereiteten Arbeiten, Ideen und Bildern zu füllen.

Liebe Grüße, Ruth

 

Perspektivenwechsel