Archiv für den Monat: Juli 2014

Seifenstempel in Libellenform

Um meine Libelle auf die Seife zu bringen, habe ich mich an ein von mir lange vergessenes Material gewagt- Fimo! Als Kinder haben wir sehr viel Fimo weichgeknetet, gemischt und zu Spielsachen oder Schmuck geformt- es wurden eifrig Lebensmittel für Playmobil- oder Lego-Familien entworfen oder eine neue Brosche für die Mutter zum Geburtstag. Dann geriet das Knetmaterial völlig aus meinem Blickfeld, bis ich überlegt habe, wie ich selber einen Seifenstempel herstellen könnte.

Also nix wie los, Fimoblock gekauft und ran ans Weichkneten- so sind diese Formen entstanden. Für die Negativformen habe ich einfach meinen Libellen-Stempel in eine Fimokugel gedrückt, den Positivstempel habe ich aus Fimowürstchen neu kreiert.

An der Anwendung muss ich noch arbeiten, hier habe ich sie an schon relativ trockenen Seifenstücken getestet, schöner wird`s bestimmt, wenn noch frische, weiche Stücke geprägt werden.

Stoffbälle

Geschenk für die ganz kleinen: ein selbstgenähter Spielball

Momentan sind diverse Frauen in meinem Umfeld schwanger oder just Mutter geworden- das heißt, es werden viele Geschenk für kleine Erdenbürger benötigt. Auf der Suche nach schönen Ideen bin ich auf einen Spielball aus Stoff gestoßen, der einfach aus acht Einzelstücken zusammengenäht und dann gefüllt wird. Toll daran ist, dass so Stoffreste und schöne aussortierte Lieblingsklamotten weiterverarbeitet werden können, da die benötigten Stoffstücke ziemlich klein sind. Ich habe mir direkt einen Bällchen-Vorrat angelegt- ich konnte mich nämlich nicht entscheiden, welche Stoffkombinationen mir am besten gefallen 🙂

Demnächst werde ich mir noch kleine Glöckchen organisieren, damit die Bälle klingeln, wenn sie durch einen Raum geschoben werden- und vielleicht wacht die kleine Marla dann auch mal auf!

Magnetisches Schlüsselbrett

Oh, habe grade ein Bild von einem meiner Schlüsselbretter wiedergefunden!

Diese magnetischen Schlüsselbretter habe eine Zeit lang mit großer Begeisterung gebastelt, allerdings macht die Produktion momentan eine Pause.

Schlüsselbrett

Für diese schönen Schlüsselbretter habe ich mir Holzbretter in der passenden Größe zusägen lassen- und dann begann der mühselige Teil: damit auch die Rückseite schön aussieht, habe ich in die Vorderseite Löcher gebohrt, starke Magnete eingesetzt, und dann die Löcher wieder ordentlich verspachtelt, damit die Oberfläche schön glatt wird. Dieser Vorgang konnte bei Bedarf auch gerne zwei, drei Male wiederholt werden 🙂

Hinten noch zwei größere Löcher rein, um Aufhängungen zu befestigen- und endlich ist der Rohling fertig und der interessante Teil kann beginnen: das Bekleben. Besonders gut eignen sich schöne Tapeten, Papiere, Fotos oder was sonst noch gut ausschaut. Allerdings muss, damit die Oberfläche durch den Gebrauch nicht zu sehr abnutzt, eine Schutzfolie verwendet werden: und schon ist das wunderbare Einzelstück fertig.

Hecken und Häuser

Bei einem Spaziergang durch eine Wohngegend ist mir ein Haus besonders ins Auge gesprungen, das von einer ungleich hohen Hecke umgeben ist. Durch diese Hecke wird die Tür verdeckt, es wirkt, als blinzelt mir das Haus über die Hecke zu.

Beim weiteren Spaziergang habe ich noch verschiedene Häuser entdeckt, die von den umgebenden Hecken oder Zäunen daran gehindert werden, die Straße zu beobachten. Der Wunsch nach Privatsphäre der Bewohner scheint eher die Häuser einzusperren als neugierige Blicke abzuhalten.

Dies sind jetzt erstmal die ersten Versuche, ich denke, dass ich zu diesem Thema noch weitersammeln möchte.

Seifentrio – Einstieg in die Seifenproduktion

Ich habe beschlossen, meine eigenen Seifen herzustellen! So habe ich die Möglichkeit, auf unerwünschte Zusätze zu verzichten, kann qualitiv hochwertige Zutaten aussuchen, und mir die passende Seife für jede Gelegenheit zusammenbrauen!

Erstmal habe ich eingearbeitet in die Sicherheitsanweisungen zum Umgang mit Natriumhydroxid, auch Ätznatron genannt. Diese Lauge wird in der Regel benutzt, damit die Öle und Fette „verseifen“, durch diesen chemischen Prozess entsteht bei richtigem Rezept eine Masse, die innerhalb von einigen Wochen zu einem Seifenblock verseift.

Die Produktion fühlt sich an wie backen im Chemielabor- beim Umgang mit NaOH sollte man eine Schutzbrille und Handschuhe tragen und sehr vorsichtig hantieren. Der Rest ähnelt dem Anrühren eines Kuchenteigs- alle Zutaten werden abgemessen oder -gewogen, miteinander verrührt, müssen erwärmt werden oder abkühlen, und wenn man alles richtig gemacht hat erhält man einen schönen, duftenden Block.

Ich habe zum Einstieg erstmal eine einfache Seife mit Rosenöl probiert –  im Bild ganz unten, in die ich für einen Peelingeffekt etwas sehr feinen Sand vom amrumer Nordseestrand gerührt habe. Danach war ich so begeistert, dass ich direkt noch eine Lavendel-Sole Seife (mittig) und eine Brennnessel-Seife (oben) speziell zum Haare waschen hinterher gekocht habe! Und es hat sich gelohnt- jetzt ist das Duschen ein reines Vergnügen, und ganz ohne unerwünschte Zusätze :)!